Abby Fabiaschi – Für immer ist die längste Zeit / Rezension

Abby Fabiaschi – Für immer ist die längste Zeit / Rezension

© Fischer-Krüger Verlag

Liebe Bücherfreunde,
heute habe ich für Euch meine Rezension zu dem oben genannten Buch. Als erstes möchte ich mich ganz herzlich beim Krüger Verlag bzw. Fischer Verlag für die Zusendung des Buches bedanken.

Klappentext:

Maddy ist tot. Vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie landet jedoch nicht im friedvollen Himmel, sondern blickt aus kurzer Höhe auf ihre Familie – ihre pubertierende Tochter Eve und den emotional unaufgeräumten Ehemann Brady – herab. Ohne Maddy sind sie schon in einfachen Dingen der Alltagsorganisation überfordert. Jetzt drohen sie an der Frage nach dem Warum zu zerbrechen.
Maddy muss etwas tun. Doch ihre Möglichkeiten der Einflussnahme aus dem Jenseits sind begrenzt – sie ist ja auch neu hier.

Sterne:

4 von 5 Sterne

Rezension:

Ein sehr ergreifender und zum nachdenken anregender Roman.  Maddy, die Ehefrau von Brady und Mutter von Eve, ist laut Polizei von dem Dach der Schule gestürzt.

Nun müssen die Beiden alleine zurechtkommen und das fällt beiden schwieriger als gedacht.Plötzlich wird ihnen bewusst, wie sehr sie von Maddy abhängig waren. Außerdem kann Eve nicht glauben, dass ihre Mutter, laut Polizei, Selbstmord begangen haben soll.  Sie versucht herauszufinden,was wirklich geschehen ist und kommt etwas Schrecklichem auf die Spur.

Der Roman zeigt auf,wie sehr einem bewusst werden kann, wie wichtig ein Mensch in seinem Leben gewesen ist.  Brady hat das Gefühl, man hat ihm den Boden unter den Füßen weggezogen und für ihn ist es unsagbar schwer, mit seiner pubertierenden Tochter zurechtzukommen. Immer wieder geraten sie aneinander und Brady fühlt sich völlig hilflos.  Eve dagegen wird bewusst, wie sehr sie ihre Mutter gefordert hat und dass nie ein Dankeschön über ihre Lippen kam.

Mich hat das Buch teilweise sehr mitgenommen, da man beginnt, sich selber solche Fragen zustellen. Man sollte den Menschen, die einem wichtig sind, dieses auch zeigen,denn es kann so schnell vorbei sein und man hat dann nie mehr die Gelegenheit dazu.

Weiterhin hat mir der Schreibstil von Abby Fabiaschi sehr gut gefallen.  Sie hat die einzelnen Charakter sehr gut beschrieben und gerade die Kapitel, in der Maddy versucht, aus dem Jenseits die richtigen Spuren für Ihren Mann und ihre Tochter zu ebnen, haben mir ausgesprochen gut gefallen.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der vielleicht gerade oder schon eine längere Zeit eine nahe stehende Person verloren hat.  Mir tat das Buch in vielerlei Hinsicht gut. Zum einen hat es mein Bewusstsein gestärkt und zum anderen hat es mich darin bestärkt, dass es nach dem Tod noch etwas gibt, was wir uns nicht vorstellen können.

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