REM von Annika Strauss & Sebastian Fitzek / Rezension

REM von Annika Strauss & Sebastian Fitzek / Rezension

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© Foto: nadys-buecherwelt.de

Autoren:

Annika Strauss:
Annika Strauss, geboren 1984, studierte Allgemeine Rhetorik und Germanistik in Tübingen. Als Schauspielerin hat sie bis heute in rund 40 Filmproduktionen mitgewirkt – viele davon sind im Horror-Genre zu verorten, was ihr unter anderem den Beinamen »German Screamqueen« einbrachte. Privat eher vorsichtig, setzt sie sich so mit den dunklen Seiten der Welt und der Menschen auseinander. 2024 veröffentlichte sie ihr Thriller-Debüt Nachtfahrt.

Sebastian Fitzek:
Sebastian Fitzek, geboren 1971 in Berlin, ist einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Er studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und arbeitete als Programmdirektor für verschiedene Radiostationen in Deutschland. Seit 2006 schreibt Fitzek Psychothriller, die allesamt zu Bestsellern wurden. Sein erster Roman „Die Therapie“ eroberte innerhalb kürzester Zeit die Bestsellerliste und wurde als bestes Krimidebüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.  
Fitzeks Bücher wurden bisher in 36 Sprachen übersetzt und weltweit über 21 Millionen Mal verkauft. Viele davon sind inzwischen erfolgreich verfilmt – so wurde „Die Therapie“ als sechsteilige Miniserie für Prime Video produziert und stieg sofort auf Platz 1 der meistgesehenen deutschsprachigen Sendungen ein. Zudem ist Sebastian Fitzek für seine spektakulären Buchvorstellungen bekannt, die er als Shows inszeniert – im Herbst 2024 brach er mit der “Größten Thriller Tour der Welt” alle Zuschauerrekorde. 
Sebastian Fitzek wurde als erster deutscher Autor mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er ist Preisstifter des Viktor Crime Awards und engagiert sich als Schirmherr für den Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V.  Er lebt mit seiner Familie in Berlin

© claudia.engl

© Marcus Höhn

Klappentext:

»Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, um Himmels willen wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater tot. Bestialisch ermordet. Das ist Alysees letzte und einzige Erinnerung an ihn. Ihre Mutter, die ebenfalls vor Jahren starb, hat sie nie kennengelernt. Als Vollwaise wächst Alysee mit ihrem besten Freund Nico bei einer Pflegefamilie auf; die Angst vor dem Einschlafen verlässt sie nie. 

Jahre später erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat, was das Geheimnis seines Todes lüften könnte. Sie tritt das Erbe an und lernt schnell, dass das grauenhafte Sterben erst seinen Anfang genommen hat …

Rezension:

Alysee ist gerade einmal vier Jahre alt, als ihr Vater sie bekniet, dass sie auf keinen Fall einschlafen darf.  Doch die Müdigkeit übermannt Alysee und ihr fallen doch irgendwann die Augen zu. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater tot und er wurde bestialisch ermordet. Dieses Bild bleibt in Alysee für immer und ewig eingebrannt. Leider ist auch ihre Mutter vor Jahren verstorben. 
Nico, Alysees bester Freund, und seine Eltern nehmen Alysee herzlich als Pflegekind zu sich. Doch Alysee leidet weiterhin und hat immer noch Angst vorm einschlafen. 
Als Erwachsene erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat.  Durch dieses Erbe könnte sich das Geheimnis seines gewaltsamen Todes erklären. 
Also nimmt sie das Erbe an, nicht ahnend, dass damit das Grauen erst beginnt. 

Meine Fazit:

Ich weiß gar nicht, was ich zu dem Buch eigentlich sagen kann und möchte. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und gerade im Genre Horror habe ich bisher noch nicht viel gelesen.  Allerdings würde ich diesen “Horror-Thriller” auch nicht so bezeichnen, denn ich empfand während dem Lesen keine Horrorgefühle oder gruselte mich. Für mach war “REM” ein Thriller, 
Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und fand es Anfangs auch wirklich spannend. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, aber mit der Zeit wurde RAM für mich immer verstörender. Es kamen zwischendurch Protagonisten hinzu, von denen man später nichts mehr hörte. Mich hätte schon interessiert, was aus denen geworden ist. Dadurch hat mir die Nähe zu den Protagonisten gefehlt. Zwischenzeitlich verliert der Thriller seine Spannung und ich habe nur weitergelesen, weil ich natürlich das Ende wissen wollte.  Es kamen lange Nebenszenen vor, die mit der Story an sich nichts zu tun hatten. Außerdem fand ich sowohl die Dialoge, als auch die angedeuteten Horrorszenen sehr schwach, so dass mich das Buch doch enttäuscht zurückgelassen hat. 
Ich gebe “REM” 3 von 5 Sternen, da ich darin auch nicht den bekannten Schreibstil von Sebastian Fitzek gefunden habe. Man kann den Thriller lesen, darf aber nicht zu viel erwarten. 

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