Noch fünf Tage von Helena Falk / Rezension

Noch fünf Tage von Helena Falk / Rezension

© Cover: Suhrcamp Verlag
© Foto: nadys-buecherwelt.de

Autorin:

Helena Falke ist das Pseudonym einer mehrfach ausgezeichneten deutschsprachigen Autorin. Sie hat Literatur studiert, danach war sie in der Medienbranche tätig. Mit ihrer Familie lebt sie in der Nähe des Dreiländerecks, an dem Frankreich, Deutschland und die Schweiz zusammentreffen. (© Suhrcamp Verlag)

Klappentext:

Lis Castrop ist eine Weltklasseköchin. Nach Jahren in einem Londoner Gourmettempel lockt sie ein Traumangebot: Die Milliardärsfamilie Harman engagiert sie exklusiv für ihren prunkvollen Sitz in Davos. Doch in der Silvesternacht wird aus dem Festmahl ein Albtraum: Das Ehepaar Harman und seine beiden Kinder fallen beim Dinner einem Giftanschlag zum Opfer. Lis ist die einzige Zeugin – und sie ist gleichzeitig eines der Opfer: noch am Leben, aber vergiftet. Sie hat eine kleinere Dosis Gift erwischt, und ihr bleiben fünf Tage bis zum sicheren Tod.
Verzweifelt versucht Lis, Zeit mit ihrer Tochter Cosima zu gewinnen. Um sie zu schützen, muss Lis jedoch den Mordfall lösen – während das Gift in ihrem Blut tickt. Vom Krankenhausbett in der Luxusklinik in Davos aus kämpft sie um ihr Leben, unterstützt von einer unerwarteten Verbündeten: der Palliativschwester Esme. Immer deutlicher drängt sich bald eine Frage auf: War Lis nur Kollateralschaden eines mörderischen Plans – oder ist sie tiefer in die Intrigen der Superreichen verstrickt, als sie ahnt?

Rezension:

Die Köchin Lis Castrop arbeitet für die Familie Davoser. Auch am Silvesterabend bereitet sie das Dinner für die gesamte Familie zu. Doch dann passiert das Unglaubliche: Die ganze Familie erleidet einen Giftanschlag. Sowohl die Eltern als auch die Kinder sterben.
Nur Lis, die das Dinner zubereitet hat, wird Zeugin dieses schrecklichen Dramas. Gleichzeitig ist auch sie ein Opfer, denn auch sie hat von dem vergifteten Essen gegessen. Ihr bleiben nur fünf Tage, um den Mord aufzuklären, bevor sie selbst stirbt.
Doch ist Lis wirklich so unschuldig, wie sie vorgibt zu sein?

Fazit:

Leider konnte mich dieser Thriller überhaupt nicht fesseln. Der Schreibstil von Helena Falk war für mich sehr langatmig, und Spannung wollte bei mir leider zu keinem Zeitpunkt aufkommen.
Die Geschichte konnte mich einfach nicht packen und wirkte auf mich stellenweise eher langweilig als spannend. Vom Klappentext her hatte ich mir deutlich mehr von dem Buch versprochen.
Schade, denn die Grundidee klang für mich wirklich vielversprechend. Letztendlich kann ich Noch fünf Tage daher leider nur 2 von 5 Sternen geben.

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