Schweige Still von Michael Robotham / Rezension

Schweige Still von Michael Robotham / Rezension

© Goldmann Verlag

Schweige still von Michael Robotham

Klappentext:

EIN PSYCHOLOGE MIT EINER TRAUMATISCHEN VERGANGENHEIT – UND EINE GEHEIMNISVOLLE JUNGE FRAU OHNE ZUKUNFT…

Seine Kindheit birgt ein schweres Trauma, sein Leben hat er dem Kampf gegen das Verbrechen gewidmet: Der Psychologe Cyrus Haven berät die Polizei bei der Aufklärung von Gewaltverbrechen. Während er einen brutalen Mordfall untersucht, lernt Cyrus Evie Cormac kennen. Evie, die als Kind aus den Fängen eines Entführers gerettet wurde, ist zu einer hochintelligenten, aber unberechenbaren jungen Frau herangewachsen.  Und verfügt über ein untrügliches Gespür dafür, wenn jemand lügt.
Als Cyrus Ermittlungen sich zuspitzen, bringt sie damit nicht nur sich selbst in tödliche Gefahr…

Rezension vom 19. April 2020:

Cyrus Haven, Psychologe, hilft immer wieder der Polizei bei verschiedenen Fällen. So auch bei einem Mord einer Eiskunstläuferin.  Dabei trifft er das erste Mal auf die junge Evie und er ist schon bald fasziniert von ihr, ohne dass er genau sagen kann warum.
Evie wurde vor sechs Jahren von der Polizei gefunden. Sie befand sich in einer winzigen Kammer, völlig verdreckt und kurz vor dem Verhungern.

Sie wird in einem Heim untergebracht, verrät aber nie, was ihr zugestoßen ist und wie ihr wirklicher Name ist.
Als Cyrus Evie kennen lernt ist sie zu einer jungen Frau herangewachsen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck auf ihn.
Während einem Meeting zwischen den Bewohnern des Heimes und den Therapeuten, bei dem Cyrus anwesend ist, beobachtet er Evie ganz genau.  Jeder Bewohner kommt zu Wort und erzählt seine Geschichte, doch Evie spricht immer wieder dazwischen und behauptet, die Anderen würden lügen. Schließlich erfährt er von Evie, dass sie ein besonderes Gespür dafür habe, wenn jemand lügt.

Er ist von Evie und ihrer Gabe überaus fasziniert und als Evie immer wieder die Flucht aus dem Heim versucht, nimmt er sie bei sich auf, um vielleicht mehr über ihre Vergangenheit herauszufinden.

Während er weiterhin den Mord an die junge Eiskunstläuferin Jodie aufklären möchte, wird Evie zu einer unverhofften Hilfe. Wer lügt und wer sagt die Wahrheit?

 

Fazit:

Ich habe mich wieder sehr auf den neuen Robotham gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Die Story war interessant und ich wusste nie, was wirklich hinter der Person Evie, steckte. Was hat sie in ihrer Kindheit erlebt? Kann sie wirklich aus den Mimiken eines Menschen herauslesen ob er lügt oder nicht?
Besonders gut hat mir gefallen, wie sich sowohl Cyrus, als auch Evie im Laufe des Buches öffneten und gegenseitig Vertrauen fassten.
Allerdings hat mir so ein wenig die Psychothrillerspannung gefehlt,  weshalb ich dieses Mal einen Stern abgezogen habe.

 

4 von 5 Sterne

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