Die Mitternachtsreise von Matt Haig / Rezension

Die Mitternachtsreise von Matt Haig / Rezension

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©Foto: nadys-buecherwelt.de

Autor:

Matt Haig, 1975 im englischen Sheffield geboren, hat zahlreiche Romane, Sach- und Kinderbücher geschrieben, die in fünfundsechzig Sprachen veröffentlicht werden. Zuletzt sind von ihm die Romane »Ich und die Menschen«, »Die Mitternachtsbibliothek«, »Die Unmöglichkeit des Lebens« und »Die Mitternachtsreise« erschienen. Vom Bestseller »Die Mitternachtsbibliothek« wurden weltweit über zehn Millionen Exemplare verkauft. Er setzt sich für Lese- und Schreibförderung ein und engagiert sich zum Thema Mental Health. Matt Haig lebt mit seiner Familie in Brighton.

© Matt Haig

Klappentext:

Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen?  Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich?
Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale’s Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler.
Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor. 
Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen.

✨ Meine Rezension ✨

Schon als Kind liebte Wilbur die Buchhandlung der alten Dame Agnes Backdale. Dort konnte er in fremde Welten eintauchen und den Alltag für eine Weile vergessen. Später wurde er selbst Buchhändler.
Viele Jahre später steht Wilbur am Ende seines Lebens. Doch statt des Todes erwartet ihn ein geheimnisvoller Zug. Darin begegnet er völlig unerwartet Agnes wieder, obwohl die alte Buchhändlerin bereits seit vielen Jahren verstorben ist.
Gemeinsam begeben sie sich auf eine außergewöhnliche Reise durch die wichtigsten Momente seines Lebens. Dabei erlebt Wilbur sowohl die schönsten als auch die schmerzhaftesten Erinnerungen erneut. Ihm wird bewusst, dass er manche Entscheidungen lieber anders getroffen hätte.

💭 Mein Fazit:

Die Geschichte hat mich sehr berührt und auch nachdenklich gemacht.
Besonders die Reise durch Wilburs Vergangenheit fand ich ergreifend. Sie zeigt, wie sehr unsere Entscheidungen unser Leben beeinflussen und dass wir manche Dinge vielleicht erst im Nachhinein wirklich verstehen.
Auch die Frage, was uns nach dem Tod erwartet, hat mich beschäftigt. Schließlich weiß niemand, ob und wie es danach weitergeht.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mit dem Schreibstil von Matt Haig nicht so richtig warm geworden bin. Ich fand ihn etwas gewöhnungsbedürftig, und er war einfach nicht ganz meins.
Trotzdem ist es eine bewegende Geschichte, die zum Nachdenken anregt und noch eine Weile im Kopf bleibt.
Eine emotionale Geschichte mit einer interessanten Grundidee, die mich zum Nachdenken gebracht hat. Auch wenn mich der Schreibstil nicht vollständig überzeugen konnte, hat mich die Botschaft des Buches berührt.

⭐⭐⭐☆☆ 3 von 5 Sternen

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