Hass ist meine Liebe von Andreas Schmidt / Rezension

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Autor:
Andreas Schmidt, Jahrgang 1969, wurde in Wuppertal geboren. Schon als Heranwachsender verfasste er Beiträge für die regionalen Medien und machte erste Erfahrungen mit dem Schreiben von Texten. Ende der 1990er-Jahre arbeitete er zunächst nebenberuflich als Autor für unterschiedliche Heftroman-Formate und entwickelte so seine Leidenschaft für Spannungsgeschichten. 1999 erschien sein erster Kriminalroman »In Satans Namen«. Es folgten zahlreiche Regionalkrimis und einige historische Romane unter dem Pseudonym Susanne von Berg. Mit »Hass ist meine Liebe«, dem Auftakt einer neuen Krimireihe, begibt sich Andreas Schmidt in düstere literarische Gefilde.

Klappentext:
Kommissarin Mia Sommer ermittelt, Band 1
Hüte dich vor meiner Liebe …
»Hass ist meine Liebe« ist der Auftakt einer Krimi-Reihe aus dem Bergischen Land: Die unkonventionelle Kommissarin Mia Sommer wird mit den Abgründen des schönsten Gefühls der Welt konfrontiert.
Kopfüber und ertrunken liegt die angesehene Psychologin Tessa Winkler in einem Brunnen am Toelleturm, Wuppertals teuerster Wohngegend. Würgemale an ihrem Hals zeigen, dass sie unter Wasser gehalten wurde. Die Kommissare Mia Sommer und Björn Lassner haben zuerst den Exmann im Visier, der seine Trauer nutzt, um die Ermittler zu manipulieren. Und den Vater eines Mädchens, das bei einem Unfall starb, den Tessa verschuldet hat. Doch dann liegt eine weitere Frau tot auf der berühmten bunten Holsteiner Treppe, genau zwischen den beiden Stufen, die mit »Schlechtes Gewissen« und »Ehre« beschriftet sind. Zufall oder der Beginn einer Mordserie? Mia und Björn nehmen die Vergangenheit der beiden Opfer genauer unter die Lupe und entdecken unheimliche Ähnlichkeiten in deren Liebesleben …
Rezension:
Die Kommissare Mila Sommer und ihr Kollege Björn Lassner werden zu dem Fund einer weiblichen Leiche gerufen. In der teuersten Gegend Wuppertals wird eine tote Frau entdeckt, die kopfüber in einem Brunnen liegt. Sie hat Würgemale am Hals und es weißt alles darauf hin, dass sie unter Wasser gedrückt wurde.
Es handelt sich um die angesehene Psychologin Tessa Winkler und die Kommissare sind davon überzeugt, dass der Ehemann etwas damit zu tun hat. Der Ehemann versucht die Polizei zu manipulieren. Ein weiterer Verdächtige ist der Vater eines kleinen Mädchens, welches bei einem Unfall auf tragische Weise verstirbt. Dieser Vater ist davon überzeugt, dass Tessa Schuld an dem Unfall hatte.
Doch dann wird eine weitere Leiche gefunden. Haben es Mia und Björn jetzt mit einem Serientäter zu tun und was verbindet die beiden Frauen miteinander?
Fazit:
Dies war der 1. Kriminalroman, den ich von Andreas Schmidt gelesen habe.
Die Story begann direkt spannend. In diesem 1. Teil der neuen Reihe, geht der Autor auch näher auf die beiden Hauptermittler ein. Man lernt die Ecken und Kanten von Mia und Björn kennen. Oft waren mir die oft blumigen und wiederholenden Beschreibungen jedoch zu viel.
Trotzdem fand ich es höchst interessant den Ermittlern zu folgen und mitzuraten, was für eine Verbindung diese Frauen haben und was letztendlich zu ihrem Tod geführt hat. Von mir erhält dieser Kriminalroman 4 von 5 Sterne und ich freue mich schon auf die Fortsetzung dieser Thriller-Reihe.