Ein Cafe am Ende der Saison von Cara Lindon / Rezension

Ein Cafe am Ende der Saison von Cara Lindon / Rezension

© Cover: Cara Lidon
© Foto: nadys-buecherwelt.de

Autorin:

Christiane Lind hat sich immer schon Geschichten ausgedacht, die sie ihren Freundinnen erzählte, aber nur selten zu Papier brachte. Erst zur Jahrtausendwende erinnerte sie sich daran und ist seitdem dem Schreibvirus verfallen. Inzwischen hat sie unter Pseudonym bei den Verlagen Rowohlt, Thienemann, Droemer und Aufbau veröffentlicht. Seit 2016 ist sie Selbstverlegerin, um ihre Geschichten so zu erzählen, wie sie es sich wünscht.
Beim Schreiben begibt sich Christiane am liebsten auf die Spur von Familien und deren Geheimnissen. Nach beruflichen Zwischenstationen in Göttingen, Gelsenkirchen und Bremen teilt sie heute in Kassel eine Wohnung mit unzähligen und ungezählten Büchern, einem Ehemann und drei Katern. Die Samtpfoten erwarten von Christiane, dass mindestens eine Katze in ihren Geschichten vorkommt, was inzwischen ihr Markenzeichen ist.

© Cara Lindon

Klappentext:

Ein Café auf Juist. Eine Frau, die alles verloren hat. Ein Winter, der leise Hoffnung bringt.
Mit 38 steht Lena vor dem Nichts: Ihr Job ist weg, ihr Lebensplan gescheitert, die Kraft aufgebraucht. Auf Drängen ihrer Mutter verlässt sie Frankfurt und reist auf die winterlich-verwehte Nordseeinsel Juist. Drei Wochen soll sie dort im Café ihrer Tante aushelfen – nicht länger.
Doch zwischen kaltem Wind, rauer See und stillem Inselleben findet sie neue Hoffnung. Da ist das alte Haus mit den knarrenden Dielen, der Duft nach Kaffee und Zimt, der mehr tröstet als Worte. Und Streunerkater Kiesel, der bei denen bleibt, die jemanden an ihrer Seite brauchen.
Gemeinsam mit dem schweigsamen Koch Jannik kämpft Lena für den Fortbestand des Cafés. Als sie ein Jobangebot aus Frankfurt bekommt, scheint die Rückkehr in ihr altes Leben greifbar.
Aber das Café, die Insel – und sie selbst – haben sich verändert. Wagt Lena den Neuanfang oder braucht es ein Weihnachtswunder?

Rezension:

Lena steht mit ihren 38 Jahren plötzlich mit nichts mehr da. Sie hat ihren Job verloren und weiß nicht mehr, wie es für sie weitergehen soll. Sie hat auch keine Kraft mehr, um weiterzukämpfen.
Da kommt der Hilferuf ihrer Tante Insa wie gerufen. Die Tante hat sich den Oberschenkel gebrochen und braucht dringend Hilfe in ihrem Inselkaffee „Strandgut und Zimt“.
Sie nimmt sich vor, für 3 Wochen, und keinen Tag länger, ihrer Tanta auf Juis zu helfen.
Doch irgendwie scheint das Inselleben Lena zu beeinflussen. Das Insel ist viel ruhiger als Frankfurt. Sie genießt das alte Haus, der ständige Duft nach Kaffee und Zimt und die Menschen auf Juist. Besonders der wortkarge Koch Jannik hat es ihr angetan.
Er ist ein hervorragender Koch, aber vom Backen versteht sowohl er als auch Lena nichts. Zwischendurch erscheint dann der Kater Kiesel, der immer dort auftaucht, wo seine Liebe gebraucht wird. Es muss ihr dringend etwas einfallen, denn das romantische Café steht vor dem aus und das möchte Lena auf jeden Fall verhindern.

Fazit:

Als ich den Roman gelesen habe, war es hier bitterkalt und vereinzelt sind Schneeflocken heruntergerieselt.
Da passte dieser wundervolle Wohlfühlroman genau richtig.
Cara Lindon konnte mich mit dieser romantischen und aufregenden Geschichte, obwohl das ihr in allen Büchern gelingt, völlig in den Bann ziehen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin diesen Roman aus zwei Perspektiven geschrieben hat.  Einmal aus der Sicht von Lena und dann aus der Sicht von Jannik. So konnte ich mich unheimlich gut in die Story fallen lassen.
Ich liebe den ruhigen und angenehmen Schreibstil von Cara Lindon und freue mich schon auf weitere Wohlfühlromane von ihr.
Dieses Buch erhält 4 von 5 Sterne von mir und ich kann jedem empfehlen, in diese wunderschöne Geschichte einzutauchen.
Am Ende von „Ein Café am Ende der Saison ~ Winter auf Juist“ findet man leckere Rezepte zum kochen oder backen,  Finde ich persönlich eine tolle Idee.

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