Die Frauen von Ballymore von Lucinda Riley / Rezension

Die Frauen von Ballymore von Lucinda Riley / Rezension

© Cover: Goldmann / Penguinrandomhouse.de
© Foto: nadys-buecherwelt.de

Autorin:

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebte es zu reisen und war nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentrierte sich Lucinda Riley ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stand jedes ihrer Bücher an der Spitze der internationalen Bestsellerlisten, allein die Romane der »Sieben-Schwestern«-Serie wurden weltweit bisher über 30 Millionen Mal verkauft. Lucinda Riley lebte mit ihrem Mann und ihren vier Kindern im englischen Norfolk und in West Cork, Irland. Sie verstarb im Juni 2021.

© Autorenfoto: Boris Breuer

Klappentext:

Sorcha O’Donovan wächst behütet in Ballymore an der Südküste Irlands heran. Als sie 16 Jahre alt ist, verliebt sie sich unsterblich in den Musiker Con Daly, einen Einzelgänger, der in einer Hütte am Strand lebt. Es beginnt eine heimliche Beziehung zwischen den beiden, die aber zu einem Eklat führt: Sie werden von der der ebenso vermögenden wie missgünstigen Helen McCarthy aus dem Dorf verraten, und in seinem Zorn verbannt Sorchas Vater seine Tochter. Die beiden verlassen über Nacht ihre irische Heimat, um im London der 1960er Jahre ein neues Leben zu beginnen. Und dort, in der brodelnden Metropole, wird für Con ein Traum wahr: der Aufstieg vom mittellosen Straßenmusiker zum Leader einer der erfolgreichsten Bands seiner Zeit. Aber als Helen in London auftaucht, sind die Weichen gestellt für ein Drama, das unerbittlich seinen Lauf nimmt …

Rezension:

Über jeden Roman, der aus der Feder von Lucinda Riley erscheint, freut ich mich sehr. Ich bin froh, dass ihr Sohn, die schon bestehenden Manuskripte überarbeitet, und im Namen seiner Mutter veröffentlicht.
So auch bei „Die Frauen von Ballymore“.

Wir lernen hier die 16jährige Sorcha O´Donovan kennen. Sie lebt in den 1960iger Jahren in Ballymore. Sie wächst behütet, aber streng bei ihren Eltern auf.
Doch alles verändert sich, als sie sich in den Musiker Con Daly verliebt.  Con hat in Ballymore einen schlechten Ruf. Er lebt wie ein Einsiedler in einer kleinen Hütte am Strand. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die sie aber geheim halten müssen. Mehr als heimliche Treffen in der kleinen Hütte, darf es für sie nicht geben.
Sie wissen jedoch nicht, dass es jemanden gibt, der ihre Treffen heimlich beobachtet.
Hellen McCarthy ist eine reiche Erbin, die es ebenfalls auf Con abgesehen hat.  In ihrer Einsamkeit und Missgunst verrät sie Sorchas Eltern, was sie beobachtet hat.
Kurzerhand und voller Zorn macht sich Sorchas Vater zu dieser Hütte auf und erwischt die beiden Liebenden. Damit scheint die Liebe zwischen Sorcha und Con ein jähes Ende zu finden, den Sorcha soll von ihrem Vater verbannt werden.
Doch die Beiden verlassen heimlich, über Nacht, ihre irische Heimat und fliehen nach London.
Für Con wird dort ein langgehegter Traum war. Er macht Kariere als Musiker und wird fast über Nacht von einem Straßenmusiker zu einem Star.
Alles läuft für die Beiden prima, bis Helene unerwartet in London auftaucht.

Mein Fazit:

Lucinda Riley hat diesen Roman um 1990 als Lucinda Edmonds geschrieben. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und die irische Landschaft hervorragend beschrieben.
Der Roman ist in drei Zeitabschnitten geschrieben. Als erstes ging es um die 1960iger Jahre, die in Ballymore spielen. Der zweite Abschnitt spielte dann einige Jahre später und der dritte Teil dann in den 1980iger Jahren.
Mir kam das Buch sehr kurzweilig vor und ich habe es sehr gerne gelesen. Es fällt mir immer schwer, ein Buch von Ludinda Riley zuzuklappen, da man ja nie weiß, ob es noch weitere Romane von ihr geben wird.
Mit einer großen Leseempfehlung bekommt der Roman von mir 4 von 5 Sterne.

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