
Minus 22 Grad von Quentin Peck / Rezension

© Foto: nadys-buecherwelt.de
Autor:
Quentin Peck, geboren in Berlin, studierte Dokumentarfilmregie, Germanistik und Publizistik in Deutschland, Madrid und New York.
Seit über dreißig Jahren arbeitet er als Fernsehjournalist und -produzent.
Für seine Psychothriller experimentiert und prüft er an realen Orten seine Szenen, was seinen Büchern enorme filmische Dichte und Detailverliebtheit verleiht – Kopfkino beim Lesen! (www.quentin-peck.de)
© quentin-peck.de
Klappentext:
Eine junge Studentin, gefangen in einem Käfig. Und ein Spiel mit einer tödlichen Deadline …
Ein Tag im Winter, kurz vor Mitternacht. Laura Gehler ist mit ihrem Trekkingrad im tief verschneiten Wald unterwegs. Wie aus dem Nichts taucht hinter ihr ein SUV auf. Der Fahrer drängt sie vom Weg ab und überwältigt sie. Stunden später erwacht sie in einem Käfig aus Plexiglas. Zwischen Laura und ihrem Entführer beginnt ein tödliches Spiel: Sie muss das Rätsel des Käfigs lösen – sonst wird sie sterben. Lauras Mutter bekommt zeitgleich eine unheimliche Botschaft: eine Barbiepuppe mit Sterbedatum. Kommissar Lukas Johannsen erkennt darin die Handschrift eines nie gefassten Mörders. Soll Laura sein nächstes Opfer werden? Lukas macht sich bereit, in der Winterkälte ein Phantom zu jagen …
Rezension:
Laura Gehler, eine junge Studentin, befindet sich mitten in der Nacht auf ihrem Trekkingrad auf dem Heimweg. Da bemerkt sie plötzlich einen SUV, der sie zu verfolgen scheint. Doch es wird noch schlimmer, denn der Fahrer drängt sie von der Straße und sie stürzt vom Rad. Als sie wieder zu sich kommt, weiß sie im Moment nicht, wo sie ist und als sie wieder klar denken kann, stellt sie fest, dass sie sich in einem Käfig aus Plexiglas befindet. Ihr Entführer, der sich nicht zu erkennen gibt, verlangt von ihr das Lösen eines Rätsels, was es wohl mit dem Plexiglas auf sich hat. Kann sie dieses nicht lösen, muss sie sterben.
Genau zur gleichen Zeit erhält Lauras Mutter ein Päckchen und sie weiß nichts damit anzufangen. Das Paket enthält eine Barbiepuppe mit einem Sterbedatum. Sie hat sich schon große Sorgen um ihre Tochter gemacht und jetzt ahnt sie, dass Laura etwas passiert sein muss. Sie wendet sich an die Polizei und Kommissar Lukas Johannsen ist geschockt, denn dass ganze erinnert ihn an einen Mord, bei dem der Mörder nie gefasst werden konnte. Ist Laura Opfer von dem damaligen Täter?
Fazit:
Der Thriller beginnt gleich sehr interessant und ich bin recht schnell in die Story hineingekommen. Der Schreibstil von Quentin Peck ist fließend und spannend. Das Buch ist in verschiedene Perspektiven geschrieben. Dadurch entwickelte sich der Roman zu einer aufregenden Geschichte. Ich fragte mich, wie die einzelnen Erzählstränge zusammenpassten. Das habe ich dann im letzten Drittel des Buches erfahren und der Autor hat alles hervorragend zusammengeführt.
Leider war die Rolle des Kommissars eher nebensächlich, was ich nicht ganz so klasse fand. Ansonsten fand ich den Thriller hervorragend und das Ende schlüssig.
Somit gebe ich gerne 4 von 5 Sterne.