Ladina Bordoli – Die Mandelli-Saga 1 / Rezension

Ladina Bordoli – Die Mandelli-Saga 1 / Rezension

Rezension:

Die Mandelli-Saga (Band 1) – Das Fundament der Hoffnung von Ladina Bordoli

5 von 5 Sternen

Klappentext:

Zwischen Hoffnung und Liebe, Freiheit und Konvention – der Auftakt der fulminanten Familiensaga
1956, Comer See. Als der Sohn und Erbe der Mandelli-Familie unerwartet stirbt, übernimmt die neunzehnjährige Tochter Aurora das Bauunternehmen der Familie. Entgegen den Erwartungen, gelingt es ihr, die bankrotte Firma zu retten. Als sie sich in den Maurer Michele verliebt und schwanger wird, scheint ihr Glück perfekt. Doch Michele entpuppt sich als draufgängerisch und tyrannisch. Hochschwanger verlässt Aurora ihn und zieht ihre Tochter, Rosalba, alleine groß. Man begegnet der geschiedenen, berufstätigen Frau und alleinerziehenden Mutter mit Skepsis, und als die Wirtschaftskrise in Italien ihren Höhepunkt erreicht, muss Aurora erneut für das Überleben der Familie kämpfen…

Meine Meinung:

Ein atemberaubender Auftakt der Manelli-Saga aus der Feder von Ladina Bordoli.
Der Roman beginnt gleich mit einem unheimlichen Schicksalsschlag der Familie. Der Sohn und Erbe Tommaso stirbt nach einen Unfall unerwartet. Der kompletten Familie zieht es den Boden unter den Füßen weg.
Aurora verliert ihren geliebten Bruder, versucht aber für ihre Eltern und Großmutter dazu sein. Ihre Mutter verkriecht sich in ihre Hausarbeit, ihr Vater verfällt in eine tiefe Depression und nimmt seine Umgebung kaum noch war.

Das Bauunternehmen, welches Tommaso eigentlich mal erben sollte, scheint dem Untergang geweiht, da sich niemand mehr um die bestehenden Aufträge oder neue Aufträge kümmert.  
Da fällt Aurora einen entscheidenden Entschluss. Sie versucht mit ihren bescheidenen Mitteln, dass Unternehmen zu retten. Gott sei Dank steht ihr Michele, der einzige Angestellte der Firma, hilfreich zur Seite.  Da bleibt es nicht aus, dass Aurora und Michele ein Liebespaar werden. Um dem Tratsch der Dorfbewohner zu entgehen, heiraten die beiden recht kurzfristig.  So schaffen sie es, dass Bauunternehmen zu retten und Auroras bauliche Ideen bekommen immer mehr Anklang. Sehr zum Verdruss von Michele. Als Auroras Vater dann endlich aus seiner Lethargie zu erwachen scheint, wird der Stand von Michele, der sich schon als Erbe der Firma sah, immer schwerer. 

Ladina Bordoli hat einen wundervollen, bildlichen Schreibstil und die Charaktere sind unheimlich gut ausgearbeitet. Aurora ist eine tolle Protagonistin, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Genauso wie ihr Vater, der das wahre Talent seiner Tochter zu erkennen scheint.

Von mir bekommt dieser 1. Band 5 von 5 Sternen und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung der Mandelli-Saga.

© Heyne.de

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