Zwischen Zuversicht und Leben (Hebamme einer neuen Zeit Band 1) von Regine Kölpin / Rezension

Zwischen Zuversicht und Leben (Hebamme einer neuen Zeit Band 1) von Regine Kölpin / Rezension

© Cover: Piper Verlag.de
© Foto: nadys-buecherwelt.de

Autorin:

Regine Kölpin (zusammen mit Gitta Edelmann schreibt sie unter Felicitas Kind) SPIEGEL-Bestseller Autorin Regine Kölpin und schreibt sowohl humorvolle Familienromane, historische Romane, Geschenkbücher, Kriminalromane, zeitgeschichtliche Romane und Kinder- und Jugendliteratur. (teilweise unter Pseudonym). Sie ist auch als Herausgeberin tätig.
Regine Kölpin wurde mehrfach ausgezeichnet.
Sie gewann 2020 zusammen mit Gitta Edelmann den Bronzenen Homer 2020, 2011 wurde sie zur Starken Frau Frieslands gekürt, 2010 erhielt sie das Krimistipendium Tatort Töwerland auf Juist und 2009 war sie 1. Preisträgerin des Jugendliteraturpreises E.G.O.N. In den Jahren 2002 und 2004 gewann sie den Jahrespreis der Ostfriesischen Autoren und beim Krimipreis der Ostfriesenzeitung 2003 belegte sie Platz 3. Außerdem war sie nominiert für den Quo Vadis Kurzgeschichtenpreis 2013 und für den Kärntner Krimipreis 2008.
Die Autorin liebt die Nähe zur Nordsee als Inspirationsquelle für ihre schriftstellerische Arbeit. In ihrer Freizeit liest sie gern und seit ein paar Jahren erkundet sie (nach langer Reisezeit mit dem Wohnwagen) mit dem Wohnmobil Europa. Regine Kölpin ist verheiratet mit dem Musiker Frank Kölpin. Sie haben 5 erwachsene Kinder, mehrere Enkel und leben ihr immer noch turbulentes Großfamiliendasein in einem historischen Dorf an der Nordseeküste Frieslands.
Mehr unter: www.regine-koelpin.de

Klappentext:

Wesermarsch 1978/1979: Egal, ob im Kreißsaal oder auf der Wochenbettstation – mit viel Feingefühl und Fachwissen versorgt die junge Hebamme Esther werdende Mütter bestmöglich und kämpft gegen überholte Ansichten. Doch im starren Klinikalltag mit seinen strengen Abläufen wird ihr klar: Wirklicher Fortschritt braucht Mut und manchmal ungewöhnliche Wege. Einen solchen muss sie gehen, als die Schneekatastrophe 1979 das öffentliche Leben stilllegt und sie ein verzweifelter Hilferuf erreicht. Doch in dieser Nacht muss sie nicht nur dem tobenden Sturm trotzen, sondern auch um das Leben zweier Menschen ringen. 

Meine Meinung:

Dies war der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Aber ich habe mir den 2. Band gleich bestellt, nachdem er erhältlich war.

Ich war mal wieder sehr erstaunt, wie in den Jahren 1978/1979 noch längst überholte Ansichten in Bezug auf Geburten herrschten.  Die junge Hebamme Esther möchte viel lieber gefühlvolle Geburten durchsetzen. Doch in der Klinik, in der sie tätig ist, soll alles nach strengen Abläufen vonstattengehen. Doch Esther kommt mit dem strengen Klinikalltag nicht zurecht und wenn sie etwas fortschrittlicher arbeiten möchte, werden ihr Steine in den Weg gelegt. Doch dann rafft sie ihren Mut zusammen und lässt es zu, dass ein Mann seine Frau bei der Geburt unterstützt. Das Resultat davon ist helle Aufregung und Esther muss die Klinik verlassen.
Dann legt 1979 eine Schneekatastrophe das öffentliche Leben still. Ausgerechnet da, erreicht sie ein Hilferuf und Esther muss um das Leben zweier Menschen bangen.

Ein wunderbarer, flüssiggeschriebener Roman aus der Feder von Regine Kölpin. Esther war ein toller Charakter und ich freue mich sehr, ihr auch im 2. Band folgen zu können.
Die Autorin hat mir sehr gut vermittelt, wie es damals auf der Geburtenstationen zuging.  Die Story war spannend und ich habe oft mit Esther mitgelitten.

Von mir bekommt dieser 1. Band der „Hebammen-Saga“ 4 von 5 Sterne.

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