Annette Hennig – Wenn die Kraniche wieder ziehen / REZENSION

Annette Hennig – Wenn die Kraniche wieder ziehen / REZENSION

REZENSION:

Wenn die Kraniche wieder ziehen von Annette Hennig
© Annette Hennig

Klappentext:
Eine große Liebe
Krieg und Umsturz
Träume, die nicht vergehen,
und Hoffnung, die niemals stirbt

Sankt Petersburg 1914: Fürstin Feodora dringt darauf, ihre erst siebzehnjährige Tochter zu verheiraten. Die junge Anastasija widersetzt sich dem Wunsch ihrer Mutter nicht, sorgt aber dafür, dass sie den Mann ihrer Jungmädchenträume ehelichen kann. Als sie übers Jahr am Arm des Großfürsten Iwan aus der Kirche tritt, ist das Glück auf ihrer Seite. Doch das Glück ist launisch. Schon bald verbündet es sich mit dem Leid dieser Tage.An ihrem 98. Geburtstag blickt Anastasija auf ihr Leben zurück. Nicht nur einmal stand sie vor einem tiefen Abgrund, nicht nur einmal glaubte sie ins Verderben zu stürzen. Doch selbst bei den Gedanken an Not und Tod lächelt die alte Dame: Denn ihre Liebe, die beinahe ein Jahrhundert überdauert, bewahrt sie noch immer in ihrem Herzen.Ein Blick in die Runde derer, die sich zu ihrem Ehrentag versammelt haben: Und Anastasija wähnt sich eine glückliche Frau.

Rezension:

In dem 1. Band der St. Petersburg-Trilogie, lernen wir die erst 17-jährige Anastasija kennen. Sie lebt, im Jahre 1914, in der Fürstenfamilie Repnin und ist mit ihrem Leben mehr als zufrieden. Doch plötzlich offenbart ihr ihre Mutter, die Fürstin Feodora, sie so bald wie möglich zu verheirateten. Erst ist sie alles andere als begeistert, denn sie liebt schon seit längerer Zeit den Großfürsten Iwan Golenin und er scheint auch ihre Gefühle zu erwidern.
Mit Hilfe ihrer Brüder, die ihre Eltern auf den Fürsten aufmerksam machen, gelingt es ihnen, dass die Wahl tatsächlich auf Iwan fällt.
Überglücklich schließen die beiden 1914 den Bund der Ehe.
Doch dann bricht der 1. Weltkrieg aus und damit verändert sich das Leben der Fürstenfamilie auf dramatische Weise.
In der 2. Zeitepoche 1995 begegnen wir Anastasija wieder. Sie feiert ihren 98. Geburtstag im Kreis ihrer Lieben.
Und dann gibt es noch eine 3. Zeitepoche, 1919 – 1944. Hier begegnen wir der jungen Mutter Marina und ihrem Sohn Kolja. Sie leben mit der Großmutter Olga in ärmlichen Verhältnissen in Sibirien.
Als Kolja älter ist, offenbart er seiner Mutter, dass er sich der russischen Armee anschließen will und in den 2. Weltkrieg ziehen möchte.
Da ist Marina gezwungen, Kolja ein großes Geheimnis, um ihre Herkunft zu lüften. Ein Geheimnis, welches Großmutter Olga und Marina für immer verschweigen wollten.

Fazit:

Was für ein grandioser Roman. Ich habe mich sehr auf die neue Trilogie von Annette Hennig gefreut und wurde nicht enttäuscht.
Besonders die drei Zeitepochen haben die Story so interessant und spannend gehalten, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Annette Hennig hat einen dermaßen fesselnden Schreibstil und sie hat es geschafft, dass ich mit den wunderbar beschriebenen Charakteren mitfieberte, mit träumte und mit gelitten habe.
Obwohl der Roman eigentlich abgeschlossen scheint, freue ich mich darauf, bald den 2. Band zu lesen, um zu erfahren, wie es mit Anastasijas Familie weitergeht.
Wenn Du historische Romane, der in mehreren Zeitepochen spielt, liebst, kann ich Dir dieses Buch wärmstens empfehlen.

5 von 5 Sternen

2 Gedanken zu „Annette Hennig – Wenn die Kraniche wieder ziehen / REZENSION

  1. Hallo liebe Nady, die Leseprobe habe ich bereits gelesen und sie hat mir sehr gut gefallen. Nachdem ich deine Rezi gelesen habe, freue ich mich noch mehr auf das Buch. 😊
    Liebe Grüße
    Dagmar

    1. Das kannst Du auch liebe Dagmar. Ich bin überzeugt, dass Du auch so begeistert sein wirst, wie ich.
      Ich wünsche Dir wunderschöne Lesestunden.

      Ganz liebe Grüße

      Nady

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