Die Tochter der See von Linda Wilgus / Rezension

Die Tochter der See von Linda Wilgus / Rezension

© Hoffmann & Campe Verlag

Autorin:

Linda Wilgus wuchs in den Niederlanden in einem Haus voller Bücher auf und lebte in Italien, Belgien und den Vereinigten Staaten, bevor sie sich in Großbritannien niederließ. Als Absolventin der Universität Amsterdam arbeitete sie als Buchhändlerin und Strickmusterdesignerin, bevor sie hauptberuflich als Autorin tätig wurde. Ihre Kurzgeschichten wurden in zahlreichen Literaturzeitschriften veröffentlicht. Linda teilt sich ihr Zuhause mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und ihrem Hund. Ihr Debütroman The Sea Child erscheint im Januar 2026 (© Atlantik/Hoffmann und Campe Verlag)

© privat@ privat / Linda Wilgus

Klappentext:

Die Napoleonischen Kriege haben die junge Londonerin Isabel früh zur Witwe gemacht. Verarmt und verfolgt von unschicklichen Gerüchten, macht sie das Beste aus ihrer Situation und zieht in ein kleines Cottage an der rauen Küste Cornwalls. Was Isabel nicht weiß: Ihr abgelegenes Häuschen dient Schmugglern, die an der Küste ihr Unwesen treiben, dann und wann als Versteck. Eines Nachts lernt sie so den Kapitän eines Schmugglerschiffs kennen. Mehr und mehr fühlt sie sich zu ihm und zu der See, auf die er sie mitnehmen könnte, hingezogen. Eine Sehnsucht, die sie vor dem Leutnant, der unerbittlich gegen die Schmuggler vorgeht, und der gleichzeitig Isabel immer häufiger aufsucht, um ihr seinen Schutz anzubieten, unbedingt verbergen muss … (© Atlantik/Hoffmann und Campe Verlag)

Rezension:

Wir reisen in die Zeit der Napoleonischen Kriege.  Durch diesen Krieg hat die junge Londonerin Isabel ihren Mann verloren. Doch das ist nicht alles. Aufgrund von unschicklichen Gerüchten und völlig verarmt, zieht sie in ein kleines Cottage, welches an der rauen Küste Cornwalls liegt.  Sie hofft, dort endlich ihre Ruhe zu finden.
Was Isabel jedoch nicht weiß, dass Haus wird immer wieder von Schmugglern in Beschlag genommen, die ihre Beute darin verstecken.
Doch dann stürmen plötzlich Männer in Isabels Haus, die ihren Kapitän, der schwer verletzt zu sein scheint, in die Hütte tragen. Dass inzwischen Isabel dort wohnt, war ihnen nicht bekannt und ist ihnen eigentlich auch egal. Kurzerhand wird er in ihr Bett gelegt und sie soll sich von nun an um seine Gesundheit kümmern. Die restlichen Schmuggler fahren wieder zu See.
Während Isabell sich um den attraktiven und charmanten Jack kümmert, zieht sie sich immer mehr zu ihm, aber auch zu rauer See hingezogen. Er verspricht, sie nach seiner Genesung mitzunehmen.
Natürlich muss sie ihren Gast davor schützen, entdeckt zu werden. Besonders vor einem Leutnant Sowerby, der Isabel beschützen möchte, und der mit aller Macht versucht, etwas gegen die Schmuggler zu unternehmen.
Da der Leutnant jedoch immer aufdringlicher wird und seinen wahren Charakter, der eine böse, mitleidlose und besessene Seite offenbart, zeigt, muss Isabel und ihr Kapitän schnellstmöglich verschwinden.

Fazit:

Allein die Aufmachung dieses Buches ist schon etwas ganz besonders.
Es handelt sich um den Debütroman von Linda Wilgus.
Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen.  Dann jedoch konnte mich der Roman wirklich fesseln. Der Schreibstil von Linda Wilgus ist flüssig und spannend. Ich habe mit Isabel mitgefiebert und man konnte die Anziehung zwischen ihr und ihrem Kapitän Jack wirklich spüren.
Die Story wurde dann noch richtig spannend und ich wurde sehr gut unterhalten.
Der historische Roman bekommt von mir 4 von 5 Sternen und empfehle ihn sehr gerne weiter. Die Autorin werde ich mir auf jeden Fall merken.

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