Ein Café voller Licht und Farben von Cara Lindon / Rezension
Autorin:
Cara Lindon ist das Pseudonym der Autorin Christiane Lind, die bereits bei den Verlagen Knaur, Rowohlt und Aufbau sowie im Selbstverlag veröffentlicht hat. Cornwall ist ihr Sehnsuchtsort, den sie mindestens einmal im Jahr besuchen muss, damit Land und Meer ihre Seele streicheln. Cara hat ihren Seelenverwandten bereits gefunden und lebt mit ihm und drei Katern in einer kleinen Stadt, leider nicht in Cornwall. www.caralindon.de https://www.facebook.com/CaraLindonAutorin

Klappentext:
Wenn das Licht auf Juist die Schatten des Winters vertreibt, beginnt für das Herz eine neue Jahreszeit.
Nela liebt ihr Leben auf Juist – es ist so überschaubar wie die Insel selbst. Im Café „Strandgut und Zimt“ duftet es nach Rhabarberkuchen, draußen ziehen die Möwen ihre Kreise, und für ihre Tochter Lotti hat sie einen sicheren Alltag geschaffen. Mehr erwartet sie nicht vom Glück. Bis eines Tages ein Mann im Türrahmen steht, der aussieht, als hätte ihn der Wind vom Strand hereingeweht.
Levin ist Künstler, vergisst beim Malen Zeit und Hunger und trägt ein Geheimnis mit sich, das er lieber verschweigt. Er sieht Dinge, die andere übersehen – besonders Nelas Strandgutkunst und das Leuchten in Lottis Blick. Zwischen Aquarellfarben, gesammeltem Strandgut und den ersten warmen Frühlingstagen wächst eine Nähe, die Nelas sorgfältig geordnetes Leben durcheinanderbringt.
Doch wo Licht ist, sind auch Schatten: Ein Anruf, ein Name aus der Vergangenheit, und Nela merkt, wie brüchig ihr neues Glück ist. Als ihr Ex-Mann auf der Insel auftaucht, muss sie sich entscheiden, ob sie dem Frühling traut – und der Liebe, die leise anklopft.
Rezension:
Nela arbeitet im Café „Strandgut und Zimt“. Sie meistert ihr Leben als alleinerziehende Mutter und ist dankbar, für sich und ihre Tochter Lotti ein festes Umfeld geschaffen zu haben. Lotti und sie genießen die Insel Juist und freuen sich über ihr wunderschönes Zuhause.
Während Nela im Café arbeitet, darf Lotti ihre Zeit gerne an einem Tisch verbringen und sich dem Malen widmen.
Nela hat sich eigentlich geschworen, niemanden mehr in ihr Herz zu lassen. Doch dann taucht ein Mann im Café auf, den sie bisher noch nie gesehen hat. Er setzt sich an einen freien Tisch und packt seine Malutensilien aus. Während er sich in seine Arbeit vertieft, vergisst er alles um sich herum.
Levin ist Künstler und von Nelas Strandgutkunst und Lottis Gemälden begeistert. Von da an sitzen Lotti und Levin immer gemeinsam an einem Tisch und versinken in ihrer Malerei. In Nela wachsen nach und nach Gefühle für den sympathischen Mann, und so kommen sie sich näher. Doch Levin hat ein Geheimnis, das er niemandem anvertrauen kann.
Als dann auch noch Nelas Ex-Mann auf der Insel auftaucht, geraten ihre Gefühle völlig ins Wanken.
Fazit:
Wie immer hat Cara Lindon mit diesem Roman genau meinen Geschmack getroffen. Es handelt sich hierbei um einen wunderbaren Wohlfühlroman, der mir wirklich gemütliche Lesestunden geschenkt hat.
Ihr Schreibstil ist flüssig, und man sinkt wunderbar in die Story hinein. Die Charaktere sind alle lebensecht und hervorragend beschrieben.
Von mir bekommt „Ein Café voller Licht und Farben“, übrigens der 2. Band der Frühling auf Juist-Reihe, 4 von 5 Sternen.
Ein gefühlvoller und romantischer Liebesroman aus der Feder von Cara Lindon.