Das Haus der süßen Träume von Giacinta Cavagna di Gualdana / Rezension

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Autorin:
Giacinta Cavagna di Gualdana ist Kunsthistorikerin an der Universität von Mailand und fasziniert von der Geschichte ihrer Heimatstadt. Seit 2010 entwickelt sie Stadtführungen für Kinder und Erwachsene, um die Geheimnisse und künstlerischen Meisterwerke der Stadt zu teilen und die Metropole durch kaum bekannte Anekdoten in neuem Licht erstrahlen zu lassen. »Das Haus der süßen Träume« ist ihr erster Roman (© Hoffmann & Campe/Atlantik Verlag)

Klappentext:
Mailand um 1910: »In der Liebe gibt es keine Opfer.« Diese Worte prägen das Leben von Olga, der Frau von Luigi Zaini. Der sanftmütige Luigi verzaubert Olga mit seiner Güte und verfolgt zugleich einen ehrgeizigen Traum: Er will eine Schokoladenfabrik errichten. Wie die Familie wächst auch die Fabrik und wird zum zuhause für die unermüdlichen Arbeiter, die ihr Herzblut in die Kreation der Zaini-Schokolade fließen lassen. Als Luigi 1938 eines frühen Todes stirbt, tritt Olga in seine Fußstapfen. Unerschrocken führt sie die Familie Zaini durch Italiens dunkelste Stunden. Dieser berührende, auf wahren Begebenheiten basierende Roman ist ein Fest der Liebe und der Familie und zugleich ein einzigartiges sinnliches Erlebnis (© Hoffmann & Campe/Atlantik Verlag)
Rezension:
Ich habe den Roman als Überraschungspaket vom Verlag erhalten. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken (siehe https://nadys-buecherwelt.de/ueberraschungspaket-02-05-2025-das-haus-der-traeume-von-giacinta-cavagna-di-gualdana/).
Der Debütroman von Giacinta Cavagna di Gualdana basiert auf eine wahre Begebenheit.
Er beginnt in Mailand um das Jahr 1910.
Der sanftmütige Luigi möchte sich endlich seinen langgehegten Traum, eine Schokoladenfabrik zu errichten, zusammen mit seiner Frau Olga, erfüllen.
Gemeinsam gründen sie nicht nur eine wachsende Familie, sondern auch ihre Schokoladenfabrik wächst und wächst.
Ihre Angestellten werden sehr gut behandelt und so stecken auch diese ihr ganzes Herzblut in die Entstehung der Zaini-Schokolade.
Doch dann verstirbt Luigi 1938 plötzlich und Olga steht mit ihren Kindern und der Fabrik allein da. Doch Olga ist stark und tritt in die Fußstapfen ihres verstorbenen Mannes. Sie führt die Schokoladenfabrik und ihre Familie durch die Dunklen Zeiten, die Italien übermannt.
Mein Fazit:
Ich hatte zu beginn des Romans meine Schwierigkeiten. Die Autorin brachte erstmal sehr viele verschiedene Charaktere ins Spiel, so dass ich leicht den Überblick verlor.
Mit der Zeit konnte ich aber nach und nach die Familie Zaini und den Arbeitern in der Fabrik folgen. Olga hat schwer zu kämpfen, um die Fabrik durch den 2. Weltkrieg zu bringen.
Giacinta Cavagna di Gualdana hat den Roman sehr anschaulich geschrieben und die Hauptcharaktere Luigi und Olga waren mir sehr sympathisch. Auch die Recherche zur damaligen Zeit hat sie sehr intensiv betrieben, was man deutlich in ihren Beschreibungen erkennen konnte.
Natürlich wird man hier im Roman sehr gelungen verführt. Ständig musste ich mich zwingen, dem Bedürfnis nach Schokolade zu widerstehen.
So 100%ig konnte mich der historische Roman jedoch nicht begeistern, so dass er von mir 3 von 5 Sterne erhält. Ich kann ihn auf jeden Fall allen Italien- und Schokoladenliebhaber empfehlen.